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„Wir brauchen kompetente und motivierte Frauen und Männer gleichermaßen“

 

Teilnehmende der Podiumsdiskussion: Kerstin Griese, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesarbeitsministerium; Lisa Paus, Bundesfamilienministerin; Dr. Robert Habeck, Bundeswirtschaftsminister; Elke Büdenbender, Schirmfrau der Initiative Klischeefrei; Miguel Diaz, Leiter Servicestelle Initiative Klischeefrei; Dr. Jens Brandenburg, Parlamentarischer Staatssekretär bei dem Bundesbildungsministerium; Ricklef Beutin, Ministerialdirektor, Leitung der Zentralabteilung des Auswärtigen Amts.</p>
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Als erstes Ministerium in Baden-Württemberg hat sich das Wirtschaftsministerium vor kurzem der Initiative Klischeefrei „Klischeefrei – Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees angeschlossen.

Die Initiative Klischeefrei vereint bundesweit Akteurinnen und Akteure aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Forschung, die sich aktiv für eine talentorientierte, geschlechtsunabhängige Berufs- und Studienorientierung einsetzen. Dazu gehören unter anderem zwölf Ministerien aus zehn Bundesländern, die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern und sechs Bundesministerien.

Die Partnerinnen und Partner der Initiative Klischeefrei möchten Stereotypen bei der Berufswahl auflösen

Eine wichtige Motivation für den Beitritt zur Initiative Klischeefrei war der nach wie vor stark geschlechtsspezifisch gespaltene Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Deutschland. Vorstellungen zur beruflichen Eignung sind häufig noch eng mit stereotypen Rollenmustern verknüpft. Dadurch beschränken sich Jugendliche, insbesondere junge Frauen, bei ihrer Entscheidungsfindung oftmals auf ein eingeengtes Berufsspektrum.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut unterstützt die Initiative Klischeefrei

„Für die Fachkräftesicherung in allen Branchen brauchen wir kompetente und motivierte Frauen und Männer gleichermaßen. Durch den Beitritt wird unser Ministerium als aktiver Unterstützer einer talentorientierten und klischeefreien Berufswahl noch besser sichtbar und kann mit anderen beteiligten Partnerorganisationen enger zusammenarbeiten“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Aus Selbstverpflichtung werden die Ziele bereits seit Jahren unterstützt

Die Partnerschaft ist mit der Unterzeichnung einer Selbstverpflichtung verbunden. Das Wirtschaftsministerium verpflichtet sich dabei unter anderem, die Ziele der Bundesinitiative zu unterstützen und sie innerhalb und außerhalb ihrer Organisationen zu verbreiten.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Ziele der Initiative Klischeefrei bereits seit Jahren im Rahmen der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“ und des gleichnamigen Bündnisses.

Die Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“ trägt maßgeblich zur klischeefreien Berufswahl bei

Mit dem jährlichen Aktionsprogramm entlang der MINT-Bildungskette tragen alle Bündnispartnerinnen und Bündnispartner maßgeblich zur klischeefreien Berufs- und Studienwahl bei. Maßnahmen und Aktivitäten, die sich seit Gründung des Bündnisses (2011) auf der Landesebene als erfolgreich im Hinblick auf die angestrebte klischeefreie Berufs- und Studienwahl erwiesen haben, wird das Wirtschaftsministerium ab jetzt auch über die Initiative Klischeefrei auf der Bundesebene noch bekannter machen und positionieren können.

Frau Dr. Buschmann (WIrtschaftministerium Baden-Württemberg) und Herr

Fachtagung „Unsere Chance: klischeefrei mehr Fachkräfte“ zum Auftakt der Partnerschaft

Eine erste entsprechende Gelegenheit bot sich Dr. Birgit Buschmann und Dr. Jürgen Zieher vom Referat Wirtschaft und Gleichstellung des Wirtschaftsministeriums bei der 4. Fachtagung „Unsere Chance: klischeefrei mehr Fachkräfte“ der Initiative Klischeefrei am 4. Mai 2023 im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz in Berlin. Dabei tauschten sie sich mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern anderer Partnerorganisationen über geeignete Handlungsansätze aus und informierten über aktuelle Aktivitäten von Landesinitiative und Landesbündnis.

Es ist wichtig, für die individuelle Freiheit bei der Wahl eines Ausbildungsberufs bzw. Studiengangs einzutreten

Höhepunkt der Veranstaltung war eine Podiumsdiskussion zum Thema „Klischeefrei mehr Fachkräfte – Perspektiven aus der Bundespolitik“ mit Schirmherrin Elke Büdenbender (Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier), Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck und Familienministerin Lisa Paus sowie weiteren hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Bundesministerien. In seiner Begrüßung hatte Bundeswirtschaftsminister Dr. Habeck zuvor betont, wie wichtig es sei, für die individuelle Freiheit bei der Wahl eines Ausbildungsberufs bzw. Studiengangs einzutreten.

 

Partnerorganisation der Initiative Klischeefrei können alle juristischen Personen werden.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter:

https://www.klischee-frei.de/de/klischeefrei_53001.php

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