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Ein abwechslungsreicher Job

Die WAFIOS AG stellt Sondermaschinen für die Draht- und Rohrverarbeitung in der Industrie her. Claras Job ist es, die Maschinenteile mit Computerprogrammen zu konstruieren. „Dabei muss ich zwar bestimmte Anforderungen erfüllen, kann aber auch meine persönliche Note einbringen. Ich konstruiere die Teile so, dass sie funktional sind und dem Design-Leitfaden entsprechen.” Clara sitzt aber nicht nur am Schreibtisch, sondern ist auch viel in der Firma unterwegs: „Ich tausche mich viel mit den anderen Abteilungen aus. Mal kläre ich mit der Montage etwas ab, mal geht es um eine Absprache mit der Elektrik.” Davon, dass sie es in ihrer Branche fast nur mit mit Männern zu tun hat, hat Clara sich nicht abschrecken lassen. „Trotzdem würde ich mich über mehr Kolleginnen freuen”, ergänzt sie.

Das Beste an technischen Berufen

Clara findet es toll, dass sie durch ihren technischen Beruf das fertige Endprodukt ihrer Arbeit im Alltag sehen kann: „Wenn ich beim Einkaufen einen Einkaufswagen nehme, dann weiß ich zum Beispiel, dass er aus einer Maschine aus meiner Firma entstanden sein könnte. Das macht mich schon stolz.” Auch warum ein kaputter Wasserhahn nicht mehr funktioniert, kann sich Clara heute erklären. „Man sieht die Welt mit anderen Augen, wenn man die Technik hinter Alltagsgegenständen versteht.” Was Clara an ihrem Job außerdem sehr schätzt, ist die flexible Arbeitszeitregelung: Sie kann schon um 6:30 Uhr beginnen und hat so auch früh Feierabend. „Deswegen ist meine Arbeit super mit meinem Privatleben vereinbar.”

Praxisbezogene Ausbildung

Bei der Ausbildung zur technischen Produktdesignerin für Anlagen- und Maschinenkonstruktion lernen die Auszubildenden nicht nur die Gestaltung der Teile am Computer, sondern auch die Grundlagen der Materialverarbeitung. „In der Ausbildungswerkstatt lernen Auszubildende Drehen, Fräsen und Schleifen. Wir müssen ja auch verstehen können, wie das Konstruierte später hergestellt wird.” Wer noch nach der passenden technischen Ausbildung sucht, dem empfiehlt Clara, sich zum Beispiel direkt bei Firmen im Umkreis zu informieren. „Am meisten hilft es meiner Meinung nach aber, in den Schulferien schon Praktika zu machen. Je mehr Ausbildungsberufe ihr schon vorab kennen lernt, desto mehr bekommt ihr ein Gefühl dafür, welcher Bereich euch liegt”, empfiehlt Clara.

Foto: Clara Gaiser

Die technische Produktdesignerin für Anlagen- und Maschinenkonstruktion Clara Gaiser sitzt lächelnd vor einem aufgeschlagenen Ordner. Im Bild ist ein Zitat von ihr eingefügt: Ich entdecke die Produkte unserer Maschinen im Alltag.

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