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Alle Beteiligten an einem Tisch sitzend

Am 19. September veranstaltete die U.I. Lapp GmbH erneut einen MINT-Dialog-Day im Rahmen des Beteiligungsprogramms@MINT der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“. Sieben Doktorandinnen des Instituts für Kunststofftechnik der Universität Stuttgart bekamen am Standort Stuttgart in einem halbtägigen Workshop exklusive Einblicke in Karriereperspektiven, Produkte und Produktionsabläufe bei LAPP. Die Leitung des Instituts hat Professor Dr. Christian Bonten inne. Die U.I. Lapp GmbH ist mit ca. 1100 Mitarbeitenden das größte Unternehmen der Lapp Gruppe mit über 5000 Mitarbeitenden weltweit. Das 1959 gegründete Familienunternehmen ist der international führende Anbieter von integrierten Lösungen und Markenprodukten im Bereich der Kabel- und Verbindungstechnik.

Frauen in MINT-Berufen liegen in der DNA des Unternehmens

Eva Martinez, Head of Global HR Development and International Assignments, begrüßte die Teilnehmerinnen. Sie gab einen prägnanten Überblick über die Entwicklungsmöglichkeiten bei LAPP und deren Unternehmenskultur. Dabei betonte Frau Martinez, dass Frauen in MINT-Berufen sozusagen „in der DNA des Unternehmens liegen“. Die Firmengründerin Ursula Ida Lapp zählt zu den Pionierinnen im MINT-Bereich. Die spezifische Förderung von Frauen im Rahmen der Personalentwicklung ist ein erklärtes Unternehmensziel.

Mit Verantwortung und lebenslangem Lernen in die Zukunft

Das Familienunternehmen ist von einer Kultur des lebenslangen Lernens und Vertrauens geprägt.  Darüber hinaus bewährte sich das Lern- und Talentmanagementsystem Lapp Grow für alle Beschäftigten, insbesondere während der Corona-Pandemie. Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist das globale Kompetenzmanagement für unterschiedliche Zielgruppen. Anstatt auf Hierarchien und Kontrolle setzt LAPP auf (globale) Netzwerke und mehr Verantwortung für die Beschäftigten.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem Tisch auf eine Maschine schauend
Frauen an einem Tisch sitzend

Einblick in die Produktion und die umfangreiche Produktpalette

Konkrete Einblicke in die Erzeugnisse des Unternehmens vermittelte Produktmanager Sebastian Maier, der den Teilnehmerinnen eine Auswahl der insgesamt 12.000 Kabelmodelle zum Anfassen vorlegte. Die aus acht Marken bestehende Produktpalette von LAPP umfasst beispielsweise Anschluss- und Steuerleitungen, Daten- sowie Lichtwellenleiter, Kabelverschraubungen und Steckverbinder. Zudem werden Kabel nach spezifischen Kundenwünschen produziert.

Bei der anschließenden Werksführung vermittelten Mitarbeiter der Lapp GmbH Kabelwerke und der Lapp Mobility GmbH jeweils spannende Einblicke in die Produktion von Kabeln. Sie werden für unterschiedliche Einsatzgebiete gefertigt, z. B. als Ladekabel für Elektroautos. Trotz anhaltender entsprechender Bemühungen bleibt es bei der Kabelproduktion eine Herausforderung, Frauen für die schwere Arbeit in den Werken zu gewinnen.

Im Workshop konnten sich die Teilnehmerinnen austauschen

Im Anschluss daran hatten die Doktorandinnen der Ingenieurwissenschaften Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Expertise im Rahmen eines kurzen Workshops einzubringen, Herausforderungen von Frauen in MINT-Berufen zu diskutieren und mögliche Lösungen und Hilfestellungen zu erarbeiten. „Damit verbunden ist das Ziel, mehr MINT-Akademikerinnen nach Abschluss ihrer Promotion für das Unternehmen zu gewinnen“, so Dr. Wilma Kauke, Global HR Director & CPO LA EMEA.

 

 

Anregungen der Workshopteilnehmerinnen für das Employer Branding

Bei der Präsentation ihrer Ergebnisse gaben die Doktorandinnen wertvolle Impulse, die in den weiteren Prozess zur Förderung von Frauen in MINT-Berufen und die Ansprache potentieller Bewerberinnen einfließen werden. Bei der Abschlussrunde und dem anschließenden Mittagessen hatten die Doktorandinnen noch die Möglichkeit, Stefanie Heine (VP ÖC Operations LA EMEA & Managing Director LAPP Systems GmbH) kennenzulernen, die Einblicke in ihren Arbeitsalltag gewährte.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor einer Tafel

 

 

MINT-Dialog-Day wieder ein Erfolg

Die Teilnehmerinnen zeigten sich mit dem für alle Beteiligten inspirierenden MINT-Dialog-Day insgesamt sehr zufrieden. Dabei lobten sie besonders die Gelegenheit, Role Models der U.I. Lapp GmbH kennenzulernen und mit ihnen zu diskutieren. Als sehr ansprechend empfanden die Doktorandinnen zudem die Konzeption und die lockere Atmosphäre des erstmals in dieser Form angebotenen Workshops.

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