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Chancengleichheit und Selbstbestimmung – für alle Mädchen

Auf die Initiative des Kinderhilfswerks Plan International Deutschland e.V. wurde der Weltmädchentag von den Vereinten Nationen (UNO) ins Leben gerufen und wird seit 2012 jedes Jahr am 11. Oktober gefeiert. An diesem Tag wird weltweit auf die Belange von Mädchen und das Unrecht, das viele Mädchen fortlaufend erfahren, aufmerksam gemacht.

In Deutschland sind Mädchen meist nicht so benachteiligt wie in vielen anderen Ländern. Dennoch gibt es Ungerechtigkeiten. Nach wie vor gibt es Berufsfelder, die eher als männliche Berufe angesehen werden, so etwa die Studienfachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“ arbeitet gemeinsam mit ihrem Bündnis an dem Ziel, Frauen und Mädchen in MINT-Berufen zu stärken, das Interesse für diese Berufsfelder unter Mädchen zu erhöhen und Chancen sichtbar zu machen. Weiter geht es auch darum, die Gleichstellung der Geschlechter zu bestärken. Um Mädchen zu ermutigen, brauchen sie weibliche Vorbilder, an denen sie sich ein Beispiel nehmen können.

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Unsere Role Models zum Weltmädchentag

In unseren MINT-Porträts stellen wir Mädchen und Frauen vor, die erfolgreich in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen Fuß gefasst haben. So zum Beispiel Stina Lützenkirchen, IT-Studentin aus Karlsruhe. Die 23-jährige begeisterte sich schon als junges Mädchen für Computer und besucht seit ihrem Schulabschluss die Coding-School „42“ in Paris. Nebenbei arbeitet sie als Change Managerin bei einem großen französischen Energieversorger. Ihr Ziel ist es, die Digitalisierung voranzutreiben. Auch in ihrer Freizeit lebt Stina ihre MINT-Begeisterung voll aus. Sie repariert gerne Dinge, egal ob Smartphones, Haushaltsgeräte oder sogar Kleinigkeiten an Autos. Ihr Motto lautet, die eigenen Ziele zu verwirklichen, ohne sich von äußeren Meinungen und Einflüssen beirren zu lassen.

Ein weiteres Role Model aus unserem Netzwerk ist Anne, die als Auszubildende zur Land- und Baumaschinenmechatronikerin voll in der Kombination aus Handwerk und Technik aufgeht. Die 18-jährige machte nach ihrem Realschulabschluss ein Praktikum in dem Bereich und fühlt sich, umgeben von großen Maschinen und im Wechsel zwischen Werkstatt und Land, absolut wohl. Wie genau ihr beruflicher Alltag aussieht, verrät sie im MINT-Porträt.

Das Bild zeigt die IT-Studentin Stina Lützenkirchen
Das Bild zeigt die Baumaschinenmechatronikerin Anne Moser

Girls‘ Digital Camps – Empowerment mal ganz praktisch

Die Stärkung der Sichtbarkeit junger Frauen und Role Models ist aber nur eine Maßnahme der Strategie und des Engagements Baden-Württembergs zur Unterstützung von Frauen im MINT-Bereich. Es braucht natürlich auch konkrete Mitmach-Aktionen, bei denen Mädchen verschiedene MINT-Berufe kennenlernen können. Ein solches Programm sind die Girls‘ Digital Camps. Ziel der Camps ist es, den digitalen Gender Gap abzubauen, mehr Mädchen und junge Frauen für IT-Berufe zu gewinnen, das geschlechtsspezifische Berufswahlverhalten aufzubrechen und jungen Frauen frühzeitig die Chancen digitaler Kompetenzen und Berufe zu vermitteln. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat das Förderprogramm Girls‘ Digital Camps 2018 ins Leben gerufen. Konkret werden Schülerinnen der 6. bis 8. Klasse auf dem Weg in die digitale Welt begleitet. Sie sollen durch das praktische Erleben ihr Selbstbewusstsein im Umgang mit und der Gestaltung von digitaler Technik stärken.

Geheimtipp: Unter unseren MINT-Porträts und Role Models haben wir auch Live-Berichte von GDC-Teilnehmerinnen, wie zum Beispiel Sara. Schaut vorbei!

Wer sich für das Programm interessiert oder eine Schülerin kennt, die unbedingt daran teilnehmen sollte, findet hier weitere Informationen.

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