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Daten, KI und Cloud-Lösungen – Sabine Scheunert ist Vice President Digital & IT Sales/Marketing bei der Mercedes-Benz AG und für das digitale Kundenerlebnis sowie die Digitalisierung der Geschäftsmodelle des Konzerns verantwortlich.

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Wer einen Blick ins Handschuhfach eines Mercedes wirft, der findet seit 2016 auch kein Handbuch mehr vor. Dafür sorgte Sabine Scheunert, Vice President Digital & IT Sales/Marketing Mercedes-Benz Pkw bei der Mercedes-Benz AG. Sie ersetzte gemeinsam mit ihrem Team die analoge Betriebsanleitung durch „Ask Mercedes“, eine Sprachassistenz. Dass die Digitalisierung in der Automobilindustrie Einzug hält, ist längst keine Neuigkeit mehr. So soll der Anteil von sogenannten „Connected Cars“, die sich über ein Netzwerk mit anderen Diensten oder Geräten verbinden können, im Jahr 2025 in der EU schon 50 Prozent ausmachen.1

Sabine Scheunert verantwortet die Digitalisierung der Bereiche Vertrieb, Marketing und After-Sales von Mercedes-Benz Pkw weltweit. Damit verbunden sind radikale Veränderungen, die über die bloßen IT-Strukturen hinausgehen: Das Kundenerlebnis verändert sich, und die Erlöse des Unternehmens ergeben sich nicht mehr allein aus dem Autoverkauf, sondern auch aus digitalen Angeboten. Dabei spielen Daten, KI und Cloud-Lösungen eine wichtige Rolle. Mit der Landesinitiative Frauen in MINT-Berufen spricht die Mathematikerin und Ökonomin unter anderem über die Chancen, die im Umbruch durch die Digitalisierung stecken und die Frauen für sich erschließen können.

„Mehr Vielfalt führt zu besseren Ergebnissen“

Landesinitiative Frauen in MINT-Berufen: Frau Scheunert, was macht man eigentlich als weltweite Digitalisierungs-Chefin von Mercedes-Benz aus den unterschiedlichen Gegebenheiten und Bedürfnissen der unterschiedlichen Märkte?

Sabine Scheunert: Ich bin wirklich sehr glücklich, mit einem so globalen und diversen Team zusammenarbeiten zu dürfen. Denn meine Kolleg:innen weltweit spiegeln die Vielfalt unserer Kund:innen in den einzelnen Märkten wider. Daher nutzen wir all diese Erfahrungen, Perspektiven und Kompetenzen. Denn eines ist doch klar: Mehr Vielfalt führt zu besseren Ergebnissen. Wir arbeiten in meinem Team, das global aus rund 2.000 Mitarbeiter:innen besteht, standortübergreifend. So ist es nicht ungewöhnlich, dass Mitarbeiter:innen beispielsweise aus Asien, Europa und Nordamerika in einem gemeinsamen Projekt-/Produktteam arbeiten. Wir schätzen die Unterschiede und lernen voneinander, indem wir uns rege austauschen – und gut zuhören.

 

Weibliche Führungskräfte – Frankreich und China als Vorbild

L. F. i. M.-B.: Im Verlauf Ihrer Karriere haben Sie mehrere Jahre im Ausland gelebt und gearbeitet, zum Beispiel in Frankreich und China. Haben Sie dort Unterschiede im Umgang von und mit weiblichen Führungskräften im Vergleich zu Deutschland festgestellt?

Sabine Scheunert: In meiner Zeit in China und Frankreich habe ich gelernt, dass wir als Gesellschaft in Deutschland eine andere, eine zeitgemäßere Sicht auf das Thema Frauen und Karriere brauchen. Wir sollten Frauen auf ihrem Karriereweg mit einem offenen und flexiblen Mindset unterstützen und sollten vor allem andere Strukturen für Karrierewege schaffen. Die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt zeigt doch, dass vor allem Frauen zurückgeworfen werden, wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht.

In China gibt es im Allgemeinen ein stärkeres hierarchisches Element und eine große Achtung vor dem Dienstalter – ganz unabhängig vom Geschlecht. Bei Mercedes-Benz in China ändert sich das nach und nach, da wir immer stärker in einem flexibleren und agileren System mit flacheren Hierarchien arbeiten. Ich habe einige Kolleginnen dort, die absolut brillante Vorbilder für die nächste Generation chinesischer Frauen sind, die beruflich in die IT und Technologie einsteigen wollen.

Von unseren französischen Kolleginnen können wir generell eine recht pragmatische Einstellung zur Karriere lernen. Frankreich ist im Vergleich zu Deutschland in punkto Frauenförderung deutlich weiter. Eine Vollzeitbeschäftigung von Frauen ist vollkommen normal, wird wertgeschätzt und trägt so zur Gleichberechtigung bei. Berufstätige Frauen sind in der französischen Arbeitswelt keine Exoten. Das vereinfacht den nicht immer einfachen Balanceakt zwischen Beruf und Familie.

Rollenbilder müssen sich erweitern

L. F. i. M.-B.: Woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass der Anteil von Frauen in der IT hierzulande geringer ist als in anderen Ländern?

Sabine Scheunert: Das ist nicht nur in Deutschland der Fall, auch im weltweiten Vergleich stehen wir noch recht schlecht da. Die Gleichbehandlung der Geschlechter hat die IT-Wirtschaft wohl noch nicht vollständig durchdrungen. Aktuellen Studien2 zufolge haben Männer beispielsweise Vorteile in Bezug auf Einstellungschancen bei gleicher Qualifikation und Erfahrung. Hinzu kommt außerdem noch das „Gender Pay Gap“. Leider verdienen Frauen auch in IT-Berufen noch deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen, was die Entscheidung für einen MINT-Beruf erschwert und weniger attraktiv macht.

Hinzu kommt sicherlich auch, dass nach wie vor deutlich mehr Männer ein Studium etwa im Maschinenbau oder in der IT absolvieren. Das sieht weltweit durchaus anders aus – beispielsweise in China, Indien oder Israel – und ich bin guter Dinge, dass sich auch in Deutschland bald gewachsene Rollenmodelle und „Berufslebensentwürfe“ erweitern und verändern.

Herausfordernde Änderungen als Chancen

L. F. i. M.-B.: Was waren Ihre persönlichen Erfahrungen in Bezug auf Ihren Karrierestart in einer technischen Branche, die – wie viele andere – von Männern dominiert war und ist? Hatten Sie bestimmte Vorbilder, Mentorinnen oder Motivatorinnen, die Sie angetrieben haben? Was haben Sie als Hindernisse wahrgenommen?

Sabine Scheunert: Zunächst einmal war ich schon immer in vermeintlich „frauenuntypischen“ Domänen unterwegs: Fußball, Mathematik, Automobil, IT. Daher war ich ein tendenziell eher männerdominiertes Umfeld gewohnt, sodass ich die Automobilbranche zu meinem Karrierebeginn gar nicht als eine „besonders“ von Männern dominierte Branche wahrgenommen habe. Vorbilder gab und gibt es viele – etwa diverse Wissenschaftlerinnen, die an ihren Traum geglaubt und allen Widerständen zum Trotz dafür gekämpft und damit Großartiges geleistet haben: Ada Lovelace, Marie Curie, Emmy Noether – um nur ein paar inspirierende, starke Frauen zu nennen, die mich beeindrucken. Rückblickend würde ich nicht sagen, dass es auf meinem beruflichen Weg große Hindernisse gab. Für mich haben sich herausfordernde Veränderungen auch immer als Chancen „entpuppt“, und so sehe ich sie auch noch heute. Und dieses positive Mindset hilft sehr, vermeintliche Hindernisse anzugehen und zu bewältigen.

Sabine Scheunert ist Vice President Digital & IT Sales/Marketing bei der Mercedes-Benz AG

„Lernen war für mich immer eine Bereicherung“

L. F. i. M.-B.: Im Interview mit dem Handelsblatt sagten Sie vor ein paar Monaten, dass Sie früher Lehrerin werden wollten, weil es Sie erfüllt, andere wachsen zu sehen. Inwiefern haben Sie in Ihrem heutigen Job Raum dafür?

Sabine Scheunert: Lernen war für mich immer eine Bereicherung, und ist es bis heute. Zudem erfüllt es mich, andere zu begeistern und wachsen zu lassen. In meinem heutigen Job nehme ich mir zum Beispiel im Rahmen von Mentorship-Programmen Zeit dafür – sowohl als Mentorin als auch als Mentee. Unser unternehmensinternes Reverse-Mentoring-Programm zähle ich zu einer der nachhaltigsten und bereicherndsten Erfahrungen für mich. Im Rahmen dessen sind „Digital Natives“ die Mentoren und teilen ihre Expertise in digitalen Trends mit erfahrenen Führungskräften – ihren Mentees. Der Austausch ist sehr lehrreich und inspirierend!

Mentorinnen müssen gut zuhören

L. F. i. M.-B.: Welche Botschaften sind Ihnen als Mentorin besonders wichtig? Und halten Sie solche Mentoringprogramme zwischen Frauen für unabdingbar für eine Erhöhung des Frauenanteils in technischen Branchen, oder geht es dabei eher um eine Zusatzförderung im Ausnahmefall?

Sabine Scheunert: In der Rolle als Mentor:in ist es meines Erachtens besonders wichtig, gut zuzuhören sowie präsent und verfügbar zu sein und sein Wissen, seine Erfahrung, seine Expertise und sein Netzwerk teilen. Es ist darüber hinaus wichtig, sich aktiv in die Beziehung einzubringen. Offene, ehrliche, und vielleicht auch kontroverse Diskussionen sind häufig besonders wertvoll für beide Seiten. Dazu zählt auch, schwierige Momente und Fehlschläge auszutauschen, weil man daraus meistens viel lernen kann. Ich glaube, dass es grundsätzlich wichtig ist, Frauen mehr Sichtbarkeit im Berufsleben zu geben und sie zu ermutigen, selbstbewusst zu sein – insbesondere in den Branchen, die nach wie vor noch als männerdominiert gelten. Vielleicht helfen dabei auch gesonderte Mentoringprogramme zwischen Frauen, doch grundsätzlich mache ich hier keinen Unterschied. Talente gehören gefördert – ob männlich oder weiblich. Im MINT-Bereich, aber auch in diversen anderen Berufswelten und Industriezweigen. Talente zu entdecken und wachsen zu sehen, ist sehr erfüllend!

Innovativste Technologien in der Automobilbranche

L. F. i. M.-B.: Nach Ihren Studienabschlüssen in Mathematik und Ökonomie stiegen Sie bei BMW ein und wechselten einige Jahre später zur PSA-Gruppe und Citroën, bevor Sie 2016 zu Daimler kamen. Weshalb entschieden Sie sich so konsequent für die Automobilbranche? Wie veränderte sich über die Jahre Ihr Blick auf die Zukunft der Branche, und wann war Ihnen klar, dass Digitalisierung eine der wichtigsten Rollen spielen würde?

Sabine Scheunert: Der Grund, weshalb ich mich schon zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn für die Automobilbranche entschieden habe, war, dass es sich um einen Bereich handelt, der schon immer für High-Tech-Produkte steht und gleichzeitig seinen Kunden Unabhängigkeit und Freiheit schenkt. Heute nutzt die Automobilindustrie zusätzlich innovativste Informationstechnologien, um Kunden mit relevanten digitalen Diensten und Mobilitätslösungen zu unterstützen und somit ihren Alltag zu erleichtern. Insofern war ich mir der Chancen der Digitalisierung in der Branche schon sehr früh bewusst, und mir war es schon in jungen Jahren wichtig, Dinge zu gestalten und positive Veränderungen herbeizuführen. Deshalb habe ich mich für diesen Weg in dieser Branche entschieden. Zu meiner aktuellen Position als Vice President Digital & IT Sales/Marketing bei Mercedes-Benz haben mich die Begeisterung für High-Tech sowie der Mehrwert unserer digitalen Produkte für den Kunden geführt.

Nie gab es mehr Gestaltungsspielraum

L. F. i. M.-B.: Die gesamte Automobilindustrie steht momentan vor der größten Transformation ihrer Geschichte. Welche Chancen und welche Herausforderungen birgt das für Frauen? Und welche Chancen bekäme die Automobilindustrie ihrerseits durch einen mindestens 50-prozentigen Frauenanteil in Führungspositionen?

Sabine Scheunert: Nie gab es mehr Erneuerung und Gestaltungsspielraum als jetzt, vollkommen richtig! Der notwendige Wandel zu selbstbestimmter und nachhaltiger Mobilität in der Automobilindustrie ist eines der größten Erneuerungsprojekte unserer Zeit. Digitalisierung und IT spielen hier eine entscheidende Rolle.

Wenn wir die gewaltigen Digitalisierungsaufgaben erfolgreich bewältigen und die gebotenen Chancen erfolgreich nutzen wollen, können wir auf Frauen als Entwicklerinnen und Digitalexpertinnen nicht verzichten, und zwar über sämtliche Altersklassen hinweg – von der Studentin bis hin zur Wiedereinsteigerin. Schließlich wissen wir alle, dass diverse Teams die besseren Ergebnisse hervorbringen. Und vielleicht bedarf es aktuell noch einer Quote als Instrument für mehr Vielfalt und Gleichberechtigung. Sie wird nicht alle zugrundeliegenden Probleme lösen – aber sie führt uns auf jeden Fall in die richtige Richtung. Deshalb setze ich mich in verschiedenen Initiativen, zum Beispiel als Beirätin von #SheTransformsIT, insbesondere dafür ein, Frauen in allen Lebenslagen zu digitalen Expertinnen weiterzuentwickeln und zu fördern.

Hinzu kommt: Durch die digitale Transformation und auch die intelligente Mensch-Maschine-Kommunikation, zum Beispiel im Bereich Produktion, werden sich viele Jobprofile verändern. Das bedeutet auch, dass körperlich schwere Arbeit reduziert wird, und damit entstehen gleichzeitig noch mehr Chancen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt.

Sicherlich braucht es auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, wie zuvor erwähnt. Doch ich glaube, grundsätzlich ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf möglich – eine sehr gute Organisation vorausgesetzt. Das habe ich vor allem gelernt, als ich als junge Mutter den Posten als erste weibliche CEO eines Autokonzerns in China antrat. Ich bin grundsätzlich guter Dinge, dass sich auch in Deutschland bald modernere Rollenmodelle und „Berufslebensentwürfe“ erweitern und verändern.

Botschaft für junge Mädchen: Habt Vertrauen zu euch selbst!

L. F. i. M.-B.: Gibt es eine lehrreiche Erkenntnis aus Ihrem eigenen Leben, die Sie gerne mit jungen Frauen und Mädchen in der beruflichen Orientierungsphase teilen würden?

Sabine Scheunert: Mich auf eine bestimmte Erfahrung oder auf einen Rat zu beschränken, fällt mir eher schwer. Es gibt so Vieles, was ich jungen Frauen und Mädchen gern mit auf den Weg geben würde. Zunächst einmal ist es unabdingbar, Vertrauen in sich selbst zu haben und mit einer positiven Grundeinstellung zu leben, dass man aus jeder Situation und Station im Berufsleben etwas lernen wird. Und dass man sie selbst gestalten kann. Zudem sind Neugier und das Hinterfragen von bestehenden Strukturen und Prozessen wichtige Eigenschaften, um erfolgreich in das Berufsleben zu starten. In einer globalisierten Welt halte ich interkulturelle Erfahrungen für wichtiger denn je. Wir leben in einer Welt, die vor allem denen offensteht, die ihr mit Offenheit und Unvoreingenommenheit begegnen, und die mutig sind, neue Perspektiven einzunehmen.

Und ich würde empfehlen, sich schon früh so breit wie möglich zu vernetzen – online sowie offline – denn auch im Berufsleben gilt: man muss gesehen werden. Und man sieht sich immer zweimal im Leben. Dieses Netzwerk muss gar nicht besonders groß sein, aber es muss verlässlich funktionieren – denn darauf muss man vertrauen können.

1 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/757547/umfrage/prognostizierter-absatz-von-vernetzten-automobilen-in-regionen-weltweit/

2 Studie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg in Zusammenarbeit mit der Heilbronner German Graduate School of Management & Law durchgeführte Auswertung „Women in IT“ (Weitzel et. al 2017)

Wir bedanken uns bei Sabine Scheunert für das Gespräch und wünschen alles Gute für die nächsten Projekte.

Bild von Sabine Scheunert

Fotos: © Mercedes-Benz AG

Infos zu Sabine Scheunert:

Sabine Scheunert ist Vice President Digital & IT Sales/Marketing Mercedes-Benz Pkw bei der Mercedes-Benz AG. In dieser Funktion verantwortet sie sämtliche IT-basierten Marketing-, Sales- und Aftersales-Aktivitäten sowie das gesamte digitale Kundenerlebnis der Marke. Im Kontext von Smart Data und Künstlicher Intelligenz treibt sie so die Digitalisierung sowie die Entwicklung von digitalen Geschäftsmodellen im Konzern voran. Vor ihrem Wechsel zu Mercedes-Benz war Scheunert Managing Director der Marke Citroën in Shanghai und damit erster weiblicher CEO eines OEMs in China. In dieser Rolle sowie in ihrer Funktion als Vice Management Director von Dongfeng Citroën war sie für den Geschäftserfolg der Groupe PSA im chinesischen Markt verantwortlich. Von 2010 bis 2015 war sie als Director CRM Groupe bei der PSA Gruppe in Paris beschäftigt. Zu Beginn ihrer beruflichen Karriere war Scheunert in verschiedenen Managementpositionen bei der BMW Group in München und Frankreich tätig.

Veröffentlicht: 08.10.2021

 

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